comic.o.logie stellt in loser Reihenfolge Comic-ZeichnerInnen und -AutorInnen aus dem In- und Ausland vor.

Leo Leowald (Zwarwald)

Leo Leowald, eine Art James Kochalka aus Köln, betreibt seit 2004 intelligente Kleinfamilienempirie. Mit konstant hoher Lacher-Quote zeichnet er mit dem werktäglich erscheinenden Zwarwald einen der bekanntesten deutschen Webcomics.

Anke Feuchtenberger

In Anke Feuchtenbergers Geschichten wanken oft nackte Figuren durch Städte und andere Landschaften. Die Handlungen der poetischen Bilderfolgen sind traumhaft, unwirklich und verstörend, die Figuren wirken dabei meist entrückt, manchmal verängstigt.

Mawil

Mawil, mit bürgerlichem Namen Markus Witzel, ist einer der wenigen deutschen Comic-Autoren, die fast flächendeckend von den Feuilletons bemerkt werden. In den meisten seiner Comics erzählt der Berliner mittels einer charmanten Versager-Figur autobiografische Geschichten nach.

Gipi

Ein häufiges Motiv in Gipis Arbeiten ist das verlorene und gleichzeitig hoffnungsvolle Gefühl des Erwachsenwerdens. Er beschreibt es im Rahmen klassischer adoleszenter Konflikte, wie dem Verhältnis zu den Eltern oder der Identitätssuche innerhalb einer Gruppe.

Chris Ware

Chris Wares altmodischer Stil kann auf den ersten Blick täuschen. Der oberflächliche Betrachter stört sich vielleicht an Wares Vorliebe für die Werbe-Ästhetik der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Darauf muss man sich als Leser aber zunächst einlassen, um festzustellen, wie unglaublich talentiert und innovativ er ist.

Daniel Clowes

Der Underground-Comic-Gigant Daniel Clowes beschäftigt sich mit dem Alltäglichen und dem Grotesken - und das am liebsten gleichzeitig. Immer wieder findet er zu den verschiedensten Themen Ernstes und Seltsames, dem er sich mit vordergründig bitterem Blick widmen kann.

Nicolas Mahler

Die Comics und Cartoons von Nicolas Mahler gewinnen viel Witz aus den reduzierten Zeichnungen; Oft gleichen sich die Panels sehr, passieren tut wenig. Die Figuren wirken in der Regel hölzern und die Erzählung lakonisch, da Mahler vollständig auf Mimik verzichtet.